Samstag, 15. Mai 2010

Up to Brussels




Bruxelles – The Place to be!

06:45, der Wecker reißt mich aus meinen Träumen und bringt mich in die Realität zurück. Es ist Samstag der 15. Mai 2010 und heute breche ich zu meinem zweimonatigen Praktikum nach Brüssel auf. Voller Vorfreude, auf neue Menschen, eine neue Stadt und eine Unmenge an neuen Impressionen begleiten mich seit einigen Tagen schon, jetzt gesellt sich auch noch eine nicht zu unterschätzende Portion Nervosität hinzu. (…) Am Flughafen Wien angekommen, wird umgehend eingecheckt um mit meinen Eltern noch auf einen „letzten“ gemeinsamen Kaffee gehen zu können. Unaufmerksam, da fasziniert von dem hektischen Treiben auf dem Flughafen, begebe ich mich zu einem der freien Tische und siehe da, wer findet sich auf einmal vor mir wieder? Dominik und Manu, wäre an sich ja nichts ungewöhnliches, sollten die Beiden nicht in Kärnten auf Urlaub sein. Eine durchaus gelungene Überraschung! (@ Domi und Manu, vielen Danke, hat mir echt viel bedeutet!!) Es werden noch einmal Alle ganz lieb gedrückt, die letzten Ratschläge werden weitergegeben und dann geht’s schließlich los.
Um ca. halb 12 Uhr, lande ich in Brüssel und habe bis ich mein Gepäck erreicht habe, einen gefühlten Halbmarathon bestritten. Vollbepackt geht es dann via Autobus ab in Richtung Stadt bis zur Station Schuman, von hier aus noch eine Station mit der Metro bis Merode und ich hab mein Ziel die „Avenue des Gaulois“ so gut wie erreicht (wobei ich die Odyssee mit meinem Koffer zum Ziehen und den Kopfsteinpflasterweg mal außen vor lasse).
Madame Scheyven, eine etwas ältere aber sehr herzige Dame, öffnet mir die Tür und bittet mich herein und ich lerne mein Quartier für die nächsten 2 Monate kennen. Die überdimensional großen Fenster, dürfen sich als erste über meine Aufmerksamkeit erfreuen. Die ganze Wohnung ist sehr hell und wirklich stilvoll eingerichtet. Der „Eyecatcher“ des Wohnzimmers ist ein größeres Bild eines Pferde-Derbys aus dem Jahre 1844 von welchen Madame Scheyven nicht ohne den dazugehörigen Stolz erzählt:“ The Queen of England got the same Painting“. Nach einem ersten kurzen Kennenlernen, wird mir mein Zimmer gezeigt und ich bin angenehm überrascht, ist angemessen groß, sehr sehr hell und bietet genügend Unterbringungsmöglichkeiten für meine Sachen. …

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